Gelenkcentrum 30 - die Klinik in Fellbach

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Impingementsyndrom

Beim "Impingementsyndrom", abgeleitet vom englischen "to impinge" = "anschlagen, anprallen", auch  i. S von "einklemmen", kommt es durch eine Enge im Bereich des Schulterdaches zu einer chronisch-entzündlichen Schädigung der Sehnen der Rotatorenmanschette mit typischen Bewegungs- und Nachtschmerzen beim Liegen auf der erkrankten Seite, und schließlich u.U. sogar zum Abriss der erkrankten Sehnen mit der anschließenden Entwicklung einer schmerzhaften Arthrose im Schultergelenk ("cuff-Arthropathie"), bis hin zum weitgehenden Funktionsverlust dieses wichtigen Gelenkes. In der Regel findet sich auch eine Entzündung des Gleitgewebes ("Schleimbeutelentzündung") zwischen Sehne, Schulterdach ("Acromion") und Muskulatur. Das "Impingementsyndrom" kann unterschiedliche Ursachen haben. Hierzu zählen muskuläre und ligamentäre Dysbalancen, entzündliche Prozesse unterschiedlicher Ursachen und z.B. anlagebedingte knöcherne Engen im Bereich des Schulterdaches (z.B. bei einer AC-Gelenksarthrose und Varianten der knöchernen Begrenzungen des Schulterdaches). Insbesondere Sportler, die Überkopfsportarten betreiben sind überdurchschnittlich häufig betroffen, gleiches gilt für z.B. Personen die beruflich Überkopfarbeiten und andere schulterbelastende Tätigkeiten ausüben. Wenn die initiale konservative Therapie über eine längere Zeit erfolglos bleibt, ist eine Operation häufig der letzte Ausweg aus dem Dilemma des schmerzhaften Funktionsverlustes der Schulter.